Kinderbrillen Myanmar

Projekt „Kinderbrillen Myanmar”

Das Projekt “Kinderbrillen Myanmar” hat sich zum Ziel gesetzt, Sehtests bei 5- bis 8-jährigen Kindern in Myanmar durchzuführen, um eventuelle Sehschwächen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Denn gutes Sehen ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen. Leider gehören in Myanmar Untersuchungen der Sehkraft nicht zur regulären Vorsorge, so dass Sehfehler bei Kindern oft unerkannt bleiben – mit gravierenden Folgen für deren schulische und berufliche Zukunft. Deshalb führen wir im Rahmen unseres Projektes in Klosterschulen in der Stadt Mandalay und Umgebung mobile Sehtests durch. Mit diesen können wir die Sehfähigkeit der Kinder verlässlich überprüfen. Kinder mit Sehschwäche erhalten dann von der HIT-Stiftung kostenlos eine Brille.

Das Projekt wird in enger Kooperation zwischen der HIT-Stiftung und dem Hamburger Ehepaar Sabine Bräuer und Thomas Kosinski durchgeführt. Sie reisten 2015 das erste Mal nach Myanmar und hatten den Wunsch, dort aktiv zu helfen. Im Kontakt mit der HIT-Stiftung entstand dann der konkrete Plan, gemeinsam das Hilfsprojekt “Kinderbrillen Myanmar” zu realisieren.

Frau Bräuer und Herr Kosinski führen das Projekt vor Ort durch. Die HIT- Stiftung hat sie dafür mit speziellen Screening-Koffern ausgestattet, mit denen die Sehtests ambulant in den Klosterschulen durchgeführt werden können. Im Vorfeld wurden sie durch unser HIT-Team umfassend geschult, so dass sie die Messungen und Sehtests vor Ort eigenständig vornehmen können. Die Auswertung der Ergebnisse und die Versorgung der Kinder mit Brillen wird von der HIT-Stiftung in Hamburg übernommen.

Sabine Bräuer
Thomas Kosinski
Moet Moet
Moet Moet Hlaing

Wie laufen die Untersuchungen ab?

Schritt 1: Die Untersuchung beinhaltet zwei Tests für das Sehen in der Nähe und in der Ferne sowie eine technische Messung der Augenwerte. Mithilfe von einfachen Tafeln zeigen die Kinder auf Symbole, so dass die Untersuchung ohne sprachliche Probleme ablaufen kann. Schritt 2: Der Untersuchungsbogen jedes einzelnen Kindes wird in Hamburg fachlich befundet, und je nach Diagnose wird eine Brille angefertigt. Schritt 3: Bei einem weiteren Besuch an der Schule werden die Brillen an die betroffenen Kinder verteilt.

An welchen Schulen führen wir die Untersuchungen durch?

Mithilfe des Fördervereins Myanmar e. V. wurde der Kontakt zu 15 Schulen mit insgesamt 2818 Schülern in der betreffenden Altersgruppe hergestellt. Für die erste Projektphase ab November 2017 wurden 500 Kinder an acht Schulen ausgewählt. Kerngebiet ist die Stadt Mandalay und deren nähere Umgebung.

Partner vor Ort: Förderverein Myanmar

Bei den organisatorischen Fragen vor und während des Projekts wird das Projekt „Kinderbrillen Myanmar“ von Karl Bruch und dem Förderverein Myanmar e. V. unterstützt. Dank dieser Hilfe können wir uns auf die eigentliche Tätigkeit, nämlich die Augenuntersuchung der Kinder,  konzentrieren. Der Förderverein Myanmar hat für das Projekt die Studentin Moet Moet Hlaing eingestellt, die uns als Ortskraft begleitet und den direkten Kontakt zu den Partnerschulen hält.

 

 

Wie wird das Projekt fortgeführt?

Die erste Projektphase dauert von November 2017 bis Februar 2018. Abgesehen von eigenen weiteren Besuchen werden während des Aufenthalts Helfer vor Ort geschult, die das Projekt fortführen können. Durch den Förderverein Myanmar e. V. ist auch eine strukturelle Kontinuität gegeben.

Bitte helfen auch Sie!

Ein Sehfehler, der nicht entdeckt wird, kann das ganze Leben eines Kindes negativ beeinflussen. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende, Kindern in Myanmar eine Zukunft zu geben. Denn gutes Sehen ist die Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und ein gelungenes, selbstbestimmtes Leben. Jeder Betrag hilft. Vielen Dank!

 

 

Partner: Förderverein Myanmar

Bei den organisatorischen Fragen vor und während des Projekts wird das Projekt „Kinderbrillen Myanmar“ von Karl Bruch und dem Förderverein Myanmar e. V. unterstützt. Dank dieser Hilfe können wir uns auf die eigentliche Tätigkeit, nämlich die Augenuntersuchung der Kinder, konzentrieren. Der Förderverein Myanmar hat für das Projekt die Studentin Moet Moet Hlaing eingestellt, die uns als Ortskraft begleitet und den direkten Kontakt zu den Partnerschulen hält.

Link Förderverein: http://www.help-myanmar.net/


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